Flex, Gewicht, Kickpoint: Den richtigen Golfschaft finden
Zwei Schläger mit gleichem Kopf können sich völlig unterschiedlich anfühlen – der Unterschied liegt fast immer im Schaft. Die wichtigsten Kennwerte:
Flex
Die Steifigkeit wird meist mit L (Ladies), A/M (Senior), R (Regular), S (Stiff) und X (Extra Stiff) angegeben. Grobe Faustregel: Je höher die Schwunggeschwindigkeit, desto steifer der Schaft. Ein zu weicher Schaft führt oft zu hohen, nach links gehenden Bällen, ein zu steifer zu flachen Schlägen mit wenig Gefühl. Achtung: Die Bezeichnungen sind nicht genormt – ein „R“ des einen Herstellers kann steifer sein als das „S“ eines anderen.
Gewicht
Graphitschäfte wiegen grob 50 bis 90 Gramm, Stahlschäfte etwa 90 bis 130 Gramm. Leichtere Schäfte erleichtern Tempo, schwerere geben vielen Spielern mehr Kontrolle und Rhythmus.
Kickpoint und Torque
Der Kickpoint beschreibt, wo sich der Schaft am stärksten biegt: tief für höheren Ballflug, hoch für flacheren. Torque gibt an, wie stark sich der Schaft verdreht – niedrige Werte wirken stabiler, höhere weicher.
Tipp zum Kürzen
Viele Schäfte werden „parallel“ geliefert und müssen an der Spitze (Tip) passend zum Schläger gekürzt werden. Das beeinflusst die Steifigkeit spürbar. Halte dich an die Trimm-Tabellen des Schaftherstellers.
Mehr dazu: Golfschäfte verstehen. Schäfte gibt es bei Tesi Golf.
Weiterführend (englisch): Hireko Golf, „Shaft Trimming Instructions“ und „DSFI Dynamic Shaft Fitting Index“ – hirekogolf.com
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