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Golfschläger richtig wählen: Kontrolle statt Chaos

Golfschläger richtig wählen: Kontrolle statt Chaos

Golfschläger richtig wählen: Kontrolle statt Chaos

Du merkst es oft nicht beim ersten Schlag, sondern beim dritten Loch: Der Ball startet nicht da, wo du hinzielst, die Treffmomente schwanken, und du kompensierst mit Tempo oder Griffdruck. In der Praxis ist das selten ein reines Technikproblem. Häufig ist es ein Setup-Problem – und das beginnt bei den Golfschläger-Parametern, die zu deinem Schwung passen müssen. Wer hier systematisch prüft, reduziert Streuung, spart Schläge und spielt planbarer.

Golfschläger sind ein System, kein Sammelsurium

Ein Bag ist dann stabil, wenn die Schläger als abgestimmte Kette funktionieren: Distanzen überlappen nicht unnötig, Lücken sind geschlossen, und die Schläger verhalten sich im Treffmoment ähnlich. Viele Einsteiger kaufen dagegen nach Bauchgefühl: „Der Driver muss länger“, „das Hybrid muss leicht sein“, „Eisen sehen gut aus“. Das Ergebnis ist eine Mischung aus zu langen Schäften, zu wenig Loft im langen Spiel und Griffgrößen, die das Schlagflächen-Management erschweren.

Sicherheit im Spiel entsteht, wenn du Variablen kontrollierst. Bei Golfschlägern sind die wichtigsten Variablen: Loft, Lie, Länge, Schaftprofil, Schwunggewicht und Griff. Jede dieser Größen beeinflusst den Ballflug. Und jede ist messbar.

Die Kernparameter, die du prüfen solltest

Loft: Startwinkel und Fehler-Toleranz

Loft ist nicht nur „wie hoch fliegt der Ball“. Loft bestimmt, wie leicht du den Ball in die Luft bekommst und wie stabil der Spin im Verhältnis zur Schlägerkopfgeschwindigkeit ist. Für Einsteiger ist zu wenig Loft eine typische Fehlerquelle: Der Ball startet flach, fällt früh, und du versuchst das mit mehr Geschwindigkeit zu lösen. Das erhöht das Risiko für Trefffehler.

Bei Hölzern und Hybrids gilt: Mehr Loft bedeutet oft mehr Kontrolle und konstantere Carry-Distanz. Bei Wedges ist Loft Teil eines Gapping-Systems: Wenn die Abstände zwischen den Lofts zu klein oder zu groß sind, entsteht Unsicherheit bei 60-110 Metern – genau dort, wo viele Schläge liegen.

Trade-off: Mehr Loft reduziert in der Spitze die maximale Gesamtlänge, erhöht aber meist die Nutzlänge (Carry, reproduzierbar). Für Handicap 36 ist Nutzlänge fast immer wichtiger als Rekordlänge.

Lie-Winkel: Startlinie und Bodenkontakt

Der Lie-Winkel entscheidet, wie die Schlagfläche am Boden ankommt. Ist der Schläger zu aufrecht, gehen Bälle tendenziell mehr nach links (bei Rechtshand). Ist er zu flach, eher nach rechts. Wichtig: Das passiert selbst dann, wenn dein Schwung „okay“ ist.

Ein klarer Hinweis sind Divots: Zeigt die Schlagspur konstant zur Zehenspitze oder zur Ferse? Dann ist der Bodenkontakt nicht neutral. Lie-Anpassung ist ein kontrollierter Eingriff – keine Glaubensfrage – und sollte gemessen werden.

Trade-off: Eine Lie-Änderung kann eine kompensierende Bewegung kurzfristig „entlarven“. Das ist gut, weil es deine echte Startlinie sichtbar macht, kann aber anfangs ungewohnt wirken.

Länge: Treffqualität vor Reichweite

Zu lange Schläger erhöhen zwar theoretisch die Geschwindigkeit, verschieben aber den Tiefpunkt und erschweren den Zentrierkontakt. Viele Hobbygolfer verlieren mit zu langen Eisen mehr Länge, als sie gewinnen, weil die Treffer aus der Spitze oder der Ferse kommen.

Ein praktischer Check: Triffst du Eisen 7 häufiger dünn und hast das Gefühl, du musst „nach dem Ball greifen“? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Länge und Setup nicht sauber zu dir passen.

Trade-off: Kürzer kann sich anfangs „weniger sportlich“ anfühlen, liefert aber oft sofort bessere Streuung und mehr saubere Treffer. Das ist ein Sicherheitsgewinn.

Schaft: Tempo, Timing und Schlagflächenkontrolle

Schaftwahl wird oft auf „Stiff oder Regular“ reduziert. Das ist zu grob. Entscheidend sind Gewicht, Flexprofil (Biegepunkt), Torque und dein Timing.

  • Ein zu leichter Schaft kann den Schwung instabil machen, weil du das Ende des Schlägers nicht klar spürst.
  • Ein zu schwerer Schaft kann dein Tempo reduzieren und führt dann zu späten Treffmomenten.
  • Ein Flex, der nicht zu deiner Beschleunigung passt, beeinflusst die Schlagflächenstellung im Treffmoment.

Für viele Einsteiger ist ein mittleres Schaftgewicht mit gutem Feedback die bessere Wahl als „super leicht“. Ambitionierte Spieler profitieren davon, wenn das Gewicht über das Set konsistent ist und sich lange Eisen nicht komplett anders anfühlen als kurze.

Trade-off: Der „perfekte“ Schaft ist nicht der, der auf dem Launch-Monitor einmal den längsten Schlag zeigt, sondern der, der Streuung und Startlinie stabil hält.

Griff: Der stille Stabilitätsfaktor

Der Griff ist die Schnittstelle. Wenn er nicht passt, wird jede Schwungkorrektur unsicher.

Zu dünn: Hände werden aktiv, die Schlagfläche rotiert leichter, Hooks und Pulls nehmen zu.

Zu dick: Handgelenke blockieren, Ballstarts nach rechts (bei Rechtshand) und Pushes werden wahrscheinlicher.

Auch der Zustand zählt: Glatte, harte Griffe erhöhen den notwendigen Griffdruck. Mehr Druck bedeutet weniger Gefühl und schlechteres Release-Timing.

Trade-off: Ein neuer Griff fühlt sich manchmal „klebrig“ an, ist aber funktional. Er reduziert die notwendige Muskelspannung.

Welche Golfschläger du wirklich brauchst – abhängig von deinem Risiko-Profil

Einsteiger kommen oft besser zurecht, wenn sie das Bag nach kontrollierbaren Schlägen aufbauen, nicht nach maximaler Vielfalt. Die Frage ist nicht: „Welche Schläger gibt es?“, sondern: „Welche Schläge kann ich reproduzierbar verifizieren?“

Driver vs. Holz 3 vs. Holz 5

Wenn der Driver die Streuung stark erhöht, ist das kein moralisches Problem, sondern ein Risiko-Problem. Viele Spieler erzielen mit einem Holz 5 oder einem hochloftigen Holz 3 (oder sogar einem starken Hybrid) bessere Startlinien und ähnlich viel Nutzlänge.

Hybrids vs. lange Eisen

Hybrids verzeihen Trefffehler besser, starten höher und kommen leichter aus Semirough. Lange Eisen sind präzise, aber nur, wenn der Ballkontakt stabil ist. Für Handicap 36 ist „Hybrid statt Eisen 4“ oft eine klare Sicherheitsentscheidung.

Wedges: Gapping ist Pflicht

Ein Pitching Wedge plus „irgendein Sand Wedge“ erzeugt häufig Lücken. Besser ist ein abgestimmtes Loft-Set, das deine typischen Distanzen abdeckt. Dazu gehört auch Bounce: Spielst du oft auf weichem Boden oder aus Bunkern, hilft mehr Bounce. Spielst du auf harten Fairways, kann zu viel Bounce zu dünnen Treffern führen.

Der Verifikationsprozess: So prüfst du deine Schläger ohne Rate-Spiel

Du brauchst keine komplizierte Theorie, sondern eine klare Prüfstrecke. Ziel ist, die größte Fehlerquelle zuerst zu isolieren.

1) Baseline herstellen

Nimm einen Schläger, den du halbwegs kontrollierst (oft Eisen 8 oder 9). Spiele 10 Bälle mit normalem Rhythmus. Notiere Startlinie und Treffgefühl: eher Ferse, eher Spitze, eher dünn, eher fett. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Muster.

2) Griffzustand und Griffgröße verifizieren

Wenn die Griffe alt sind oder sich rutschig anfühlen, ist jede weitere Diagnose unsauber. Griffwechsel ist ein Low-Risk-Upgrade, weil er die Schnittstelle stabilisiert. Griffgröße sollte zu Handmaß und Griffdruck passen. Wenn du beim Ausholen schon „zupackst“, ist das ein Warnsignal.

3) Länge und Lie testen (bevor du Schaft wechselst)

Viele Probleme, die wie „Schaft“ aussehen, kommen von falscher Länge oder falschem Lie. Wenn du hier zuerst korrigierst, wird die Schaftentscheidung klarer.

4) Schaft erst dann, wenn Kontakt und Startlinie stabiler sind

Schaft-Fitting ohne reproduzierbaren Treffmoment ist wie ein Sicherheitstest mit offenem Ausgang. Sobald du deinen Kontakt halbwegs stabil hast, lohnt die Schaftoptimierung – dann wird die Streuung messbar kleiner.

5) Gapping im ganzen Set prüfen

Wenn Eisen 7 und Eisen 6 nahezu gleich weit gehen, ist das kein Talentproblem, sondern meist Loft, Schaftlänge, Speed-Window oder Treffqualität. Ziel ist ein Set, das klare Abstände liefert, ohne dass du „extra drücken“ musst.

Typische Fehlkäufe – und wie du sie vermeidest

Viele Golfer kaufen Schläger, die auf dem Papier passen, aber im Spiel instabil sind.

Erster Klassiker: zu wenig Loft im Driver, weil „mehr Loft ist für Anfänger“. Faktisch ist mehr Loft oft die sichere Wahl, bis die Trefferlage konstant ist.

Zweiter Klassiker: ultraleichte Schläger, weil sie sich „einfach“ anfühlen. Wenn das Tempo steigt, ohne dass die Kontrolle mitsteigt, wird die Streuung größer.

Dritter Klassiker: ein Wedge mit falschem Bounce für deinen Boden und deine Attack Angle. Das zeigt sich sofort an dünnen oder eingegrabenen Treffern rund ums Grün.

Wann Custom-Fitting sinnvoll ist – und wann nicht

Custom-Fitting ist dann effizient, wenn du bereit bist, Messwerte als Entscheidungskriterium zu akzeptieren. Es geht nicht um „besser fühlen“, sondern um verifizierte Parameter: Startwinkel, Spin, Ball Speed, Streuung, dynamischer Lie.

Wenn du gerade erst anfängst und dein Schwung stark schwankt, ist ein kurzes, pragmatisches Setup-Fitting trotzdem sinnvoll: Griffgröße, Länge, Lie und ein kontrollierbares Loft-Setup liefern sofort Sicherheit. Ein tiefes Schaft-Tuning kann warten, bis dein Tempo und Timing stabiler sind.

Wenn du das strukturiert angehen willst, ist ein Anbieter wie TESI Golf naheliegend, weil dort Komponenten, Service und Anpassung als System gedacht werden – inklusive Griffwechsel sowie Loft- und Lie-Checks.

Eine saubere Regel für die nächsten 30 Tage

Wenn du nur eine Sache konsequent umsetzt, dann diese: Spiele Schläger, die du verifizieren kannst. Das bedeutet nicht, dass du den Driver „nie“ schlägst. Es bedeutet, dass du ihn nur dann als Standard einsetzt, wenn Streuung und Startlinie im Rahmen sind.

Nimm dir das Recht, Sicherheit über Ego zu stellen. Deine besten Runden entstehen nicht aus dem einen langen Schlag, sondern aus 14 kontrollierten Entscheidungen pro Loch – und Golfschläger sind das Werkzeug, das diese Entscheidungen erst zuverlässig macht.

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Golfschläger fitting online: sicher zum Setup

Golfschläger fitting online: sicher zum Setup

Golfschläger fitting online: sicher zum Setup

Du stehst im Shop, siehst zehn Driver mit ähnlichen Daten – und weißt trotzdem nicht, welcher wirklich zu deinem Schwung passt. Genau an dieser Stelle ist golfschläger fitting online sinnvoll: nicht als Bauchgefühl-Entscheidung, sondern als kontrollierter Prozess mit überprüfbaren Eingaben. Wenn die Datenqualität stimmt, ist Online-Fitting kein Kompromiss, sondern ein sicherer Weg zum passenden Setup.

Was „golfschläger fitting online“ leisten kann – und was nicht

Online-Fitting ist stark, wenn es um Parameter geht, die sich sauber erfassen und in Komponenten übersetzen lassen: Schaftprofil, Flex-Fenster, Länge, Griffstärke, Lie-Winkel-Tendenz, sinnvolle Loft-Gaps und eine stabile Schlägergewichtung.

Grenzen gibt es dort, wo Messwerte fehlen oder instabil sind. Ohne belastbare Ballflug- und Schlägerdaten wird die Empfehlung zwangsläufig konservativer. Das ist kein Nachteil, sondern ein Sicherheitsmechanismus: Lieber ein Setup, das Fehler verzeiht, als ein „auf Kante“ optimierter Schaft, der nur an guten Tagen funktioniert.

Online-Fitting ist außerdem kein Ersatz für Unterricht. Wenn dein Schlägerpfad oder Treffmoment stark schwankt, kann der beste Schaft das nicht „reparieren“. Er kann aber helfen, Streuung zu reduzieren und die Fehlertoleranz zu erhöhen – sofern die Basisdaten passen.

Warum der Online-Weg oft besser funktioniert als vermutet

Viele Golfer unterschätzen, wie viel sich ohne persönliche Anwesenheit klären lässt – wenn die Datenerhebung strukturiert abläuft. Online-Fitting hat einen Vorteil: Es erzwingt saubere Eingaben. Du dokumentierst Schlägerlängen, Griffmaße, typische Ballflüge und Carry-Distanzen und lieferst damit eine nachvollziehbare Ausgangslage.

Für Einsteiger ist das besonders nützlich. Wer noch kein „Gefühl“ für Schaft- oder Loftunterschiede hat, profitiert von klaren Leitplanken: Länge passend zur Körpergeometrie, Griff passend zur Hand, Schaft passend zur realistischen Schwunggeschwindigkeit. Das reduziert Fehlkäufe deutlich.

Für ambitionierte Spieler ist Online-Fitting effizient, wenn bereits valide Messwerte vorhanden sind, zum Beispiel aus einer Simulator-Session. Dann geht es weniger um „Schätzen“, sondern um Parametrisierung: Launch, Spin, Peak Height und Streuung werden zu Entscheidungsfaktoren.

Sicherheitscheck: Welche Daten du liefern musst, damit das Ergebnis belastbar ist

Online-Fitting steht und fällt mit Verifikation. Je genauer du misst und dokumentierst, desto enger kann das Ergebnisfenster werden.

1) Körper- und Setup-Daten (stabil, leicht prüfbar)

Körpergröße ist nur ein Startpunkt. Wichtiger ist deine Handgelenk-Boden-Distanz (mit Golfschuhen, auf geradem Boden, Arme locker). Diese Zahl ist eine der zuverlässigsten Online-Eingaben für Längen- und Lie-Tendenzen.

Zusätzlich sinnvoll: Handgröße oder zumindest Handschuhgröße. Für die Griffstärke ist das relevant, weil ein zu dünner Griff häufig zu viel Handaktivität fördert, während ein zu dicker Griff Release und Schlagflächenrotation bremsen kann. Beides kann Streuung erhöhen – nur in unterschiedliche Richtungen.

2) Ist-Equipment (damit keine falsche Referenz entsteht)

Gib an, was du aktuell spielst: Schlägermodell, Schaft (Hersteller, Flex, Gewicht), Schlägerlänge (falls bekannt) und Griffmodell oder zumindest Griffstärke. Wenn du die Daten nicht kennst, sind Fotos von Schaft- und Kopfaufdruck oft ausreichend, um die Referenz einzuordnen.

Wichtig: Viele Spieler bewerten ihr Setup über „Gefühl“. Für das Fitting zählt aber, ob das Setup reproduzierbare Ergebnisse liefert. Deshalb sind Ist-Daten eine Kontrollinstanz – sie zeigen, ob du gerade zu weich, zu schwer, zu lang oder zu kopflastig unterwegs bist.

3) Ballflug und Fehlertyp (qualitativ, aber entscheidend)

Beschreibe deinen typischen Ballstart (links, gerade, rechts), die Kurve (Draw, Fade, Slice, Hook) und den Kontakt (tendenziell dünn, fett, Ferse, Spitze). Diese Angaben sind nicht perfekt, aber sie geben Richtung.

Ein Beispiel: Start rechts und Kurve weiter rechts spricht eher für Schlagfläche offen zum Ziel bei Impact. Start links mit Kurve rechts ist oft Pfad nach links mit offener Fläche (Pull-Fade). Diese Unterscheidung beeinflusst, wie aggressiv man über Lie/Loft oder Schaftprofil gegensteuert – oder ob man bewusst konservativ bleibt.

4) Messwerte (wenn vorhanden: Pflicht zur Genauigkeit)

Wenn du Launch-Monitor-Daten hast, nutze sie, aber nur, wenn sie konsistent sind. Relevante Kennzahlen sind Schwunggeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Smash Factor, Launch Angle, Spin Rate und Carry.

Wenn du nur eine Zahl liefern kannst, nimm Carry-Distanz mit dem 7er Eisen und dem Driver – jeweils als realistische Durchschnittswerte, nicht als Best-Case. Online-Fitting arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten. Ausreißer verfälschen das Ergebnis.

Der Prozess: So läuft ein gutes Online-Fitting ab

Ein sauberes Online-Fitting ist kein „Klick hier für Flex R“. Es ist eine Sequenz aus Datenerfassung, Plausibilitätsprüfung, Empfehlung und optionaler Feinjustierung.

Zuerst kommt die Eingabephase. Hier gilt: lieber zwei Minuten länger messen als später Komponenten tauschen. Danach folgt die Plausibilitätsprüfung: Passt deine angegebene Driver-Schwunggeschwindigkeit zur Ballgeschwindigkeit? Ist dein Carry mit dem 7er Eisen stimmig zu deinem Handicap und deinem Treffbild? Wenn Zahlen nicht zusammenpassen, muss nachverifiziert werden.

Erst dann wird konfiguriert. Typisch ist eine Empfehlung, die in Korridoren arbeitet: Schaftgewicht in einem Bereich, Flex nicht als Buchstabe, sondern als Lastfenster, dazu passende Schlägerlänge und Griffstärke. Für Hölzer und Driver kommen Loft- und Spin-Ziele hinzu, für Eisen die Lie-Logik und Gap-Struktur.

Im letzten Schritt steht die Kontrollschleife: Du gibst Feedback aus dem Spiel oder einer Mess-Session. Gute Anbieter nutzen dieses Feedback nicht als Marketing, sondern als Validierung – und passen an, wenn die Datenlage das erfordert.

Typische Stellschrauben – und welche Effekte realistisch sind

Online-Fitting ist am stärksten bei den Stellschrauben, die direkt in die Hardware übersetzt werden.

Schaft: Gewicht und Profil vor „Flex-Buchstaben“

Der Flex-Buchstabe ist je nach Hersteller uneinheitlich. Aussagekräftiger sind Gewicht, Torque-Tendenz und Biegeprofil. Ein schwererer Schaft kann Timing stabilisieren, kostet aber eventuell Speed. Ein leichterer Schaft kann Speed fördern, erhöht aber bei manchen Spielern die Streuung.

Das „richtige“ Profil hängt davon ab, wie du lädst: Smooth oder aggressiv, früh oder spät. Online lässt sich das über Tempo, Übergang und Treffbild annähern – mit dem Hinweis: Wenn dein Schwung stark tagesformabhängig ist, ist ein neutraleres Profil oft die sichere Wahl.

Länge und Lie: Kontrolle vor Reichweite

Zu lange Schläger klingen nach mehr Speed, führen aber häufig zu schlechterem Treffmoment. Das kostet Ballgeschwindigkeit und vergrößert die Streuung. Online-Fitting priorisiert daher oft mittige Treffer.

Beim Lie-Winkel gilt: Er beeinflusst Startlinie und Bodeninteraktion. Wer tendenziell an der Spitze trifft oder den Schläger stark aufstellt, profitiert manchmal von einer moderaten Anpassung. Zu große Korrekturen ohne verifizierten Impact-Tape- oder Lie-Board-Check sind riskant. Hier ist „klein anfangen“ die sichere Strategie.

Griff: unterschätzt, aber schnell wirksam

Griffstärke und Griffmaterial beeinflussen Handdruck und Schlagflächenkontrolle. Ein passender Griff reduziert unnötige Kompensation. Das ist kein „Feel-Thema“, sondern ein Stabilitätsfaktor – besonders bei Einsteigern, die noch keine konstante Griffspannung haben.

Loft und Gapping: Distanzlücken schließen, nicht nur „weiter hauen“

Viele Sets haben Lücken, weil Loft-Sprünge, Schaftlängen und reale Carry-Distanzen nicht zusammenpassen. Online-Fitting kann hier sehr präzise sein, weil es nicht um das eine maximale Eisen geht, sondern um Abstände zwischen Schlägern.

Wenn dein 6er Eisen nur fünf Meter weiter fliegt als dein 7er, liegt das selten an „zu wenig Kraft“. Häufig sind Launch und Spin nicht im Zielkorridor, oder der Kontakt ist instabil. Dann sind Hybride, höhere Lofts oder ein anderes Kopfdesign die sicherere Lösung.

Wann Online-Fitting die beste Option ist – und wann nicht

Online ist ideal, wenn du keinen schnellen Zugang zu einem Fitting-Studio hast, wenn du bereits Messwerte aus dem Training besitzt oder wenn du zunächst ein stabiles, fehlerverzeihendes Setup willst. Gerade für Handicap 36 bis 20 ist der Zugewinn an Kontrolle oft größer als die Jagd nach maximaler Distanz.

Weniger geeignet ist Online-Fitting, wenn du extrem spezielle Anforderungen hast (zum Beispiel sehr hohe oder sehr niedrige Schwunggeschwindigkeit bei ungewöhnlichem Release), wenn du physische Einschränkungen hast, die Setup und Schwung stark beeinflussen, oder wenn du zwischen mehreren Kopfmodellen auf engem Performance-Niveau entscheiden willst. In solchen Fällen ist eine Live-Messung mit direkter Schlägerwechsel-Logik effizienter.

Trotzdem: Auch dann kann Online der erste Filter sein. Du klärst Länge, Griff, Schaftgewicht und Grund-Lofts vorab und gehst erst für die letzten Prozentpunkte in eine Präsenzmessung.

Praxis-Setup: So bereitest du dein Online-Fitting in 20 Minuten vor

Arbeite wie bei einer Checkliste, nicht wie bei einer Produktsuche. Miss Handgelenk-Boden korrekt, dokumentiere deine Ist-Schläger, notiere realistische Carry-Distanzen von drei Schlägern (z.B. PW, 7er, Driver) und beschreibe deinen häufigsten Fehlball in einem Satz. Wenn du Zugriff auf Launch-Monitor-Daten hast, nimm einen Durchschnitt aus mindestens 8-10 soliden Treffern, nicht aus „dem einen perfekten“.

Wenn du unsicher bist, ob deine Eingaben plausibel sind, ist Rückfrage kein Makel, sondern Teil des Sicherheitsprozesses. Ein Anbieter, der nachfragt, reduziert Fehlkonfigurationen.

Bei TESI Golf ist genau diese prozessorientierte Herangehensweise der Standard: Daten erfassen, prüfen, konfigurieren – und nur dann freigeben, wenn die Eingaben konsistent sind.

Der wichtigste Punkt zum Schluss

Wenn du golfschläger fitting online nutzt, behandle deine eigenen Angaben wie Messdaten in einem System: sauber erfassen, nicht raten, Ausreißer markieren. Dann bekommst du kein „irgendwie passendes“ Setup, sondern eine Konfiguration, die auf Kontrolle ausgelegt ist – und die dir auf dem Platz mehr reproduzierbare Schläge erlaubt.

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Shot Scope H50 GPS Handheld – praktisches Gadget für die Golfrundeam März 18, 2026 um 8:15 a.m.

Der Shot Scope H50 wurde entwickelt, um die Schlägerwahl und die Entscheidungsfindung auf dem Platz zu erleichtern und zu verbessern. Das nützliche GPS-Gerät bietet präzise Entfernungen für den vorderen, mittleren und hinteren Bereich des Grüns sowie dynamische Entfernungsangaben, die Höhenunterschiede berücksichtigen. Dabei kartiert der Shot Scope H50 Entfernungsmesser Meter für Meter und setzt neue Maßstäbe […]

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Golfleidenschaft trifft Spitzengastronomie: Heitlinger Genusswelten eröffnen neue Weinbaram März 17, 2026 um 10:08 a.m.

Mitten in den sanften Hügeln des Kraichgaus entsteht eine Destination, die Golfsport, Kulinarik und Weinbau auf besondere Weise vereint. Die Heitlinger Genusswelten verbinden sportliche Exzellenz mit badischer Genusskultur – und erweitern ihr Angebot ab Ende Juni mit der neuen Heitlinger Weinbar. Rund um das Heitlinger Golf Resort erwartet Gäste ein Ensemble aus Golfplatz, Hotel, Gastronomie […]

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PING G Le4 – leichtes Spiel für Damenam März 15, 2026 um 9:15 a.m.

Die neue PING G Le4 Serie für Damen hat vom Driver bis zum Putter für jede Situation den richtigen Schläger. Gut durchdachtes Gapping, innovative leichtgewichtige Technologien und verschiedene Putter-Modelle bieten Frauen mit langsamen Schwunggeschwindigkeiten jede Menge Möglichkeiten für die Zusammenstellung des optimalen Schlägersatzes. Neue Web Fit Ladies App Bei der Entwicklung der G Le4-Serie legten […]

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Straka in Topform: Österreichs Nummer 1 bei The Players am Startam März 11, 2026 um 6:30 p.m.

Die Players Championship steht wieder vor der Tür – jenes Turnier, das im internationalen Golfsport als das „fünfte Major“ bezeichnet wird. Im TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach trifft sich auch heuer wieder die Weltelite der PGA Tour. Mit dabei: Österreichs Nummer eins Sepp Straka, der nach starken Leistungen in der frühen Saison als Nummer […]

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Joburg Open: Bradbury gewinnt, Steinlechner und Wiesberger Top 20am März 8, 2026 um 2:50 p.m.

Der Sieger der Joburg Open heißt Dan Bradbury. Der Engländer gewinnt im Houghton GC in Johannesburg vor seinem Landsmann Brandon Robinson Thompson und dem Südafrikaner Casey Jarvis. Für Bradbury ist es bereits der zweite Erfolg bei den Joburg Open und sein insgesamt dritter Titel auf der DP World Tour.   Bradbury. „Ich dachte, ich hätte es […]

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FootJoy Pro/SL – die neue Nummer 1 am März 5, 2026 um 2:27 p.m.

Neu gedacht mit direktem Input von Tour-Profis kehrt der ikonische FootJoy Pro/SL Golfschuh mit einem mutigen neuen Design und maximaler Performance zurück. Mit ultraleichtem Komfort und verbesserter Verbindung zum Boden ist der brandneue Pro/SL spikelose Innovation in ihrer besten Form. „Wir nehmen keine Änderungen nur um der Änderungen willen vor, insbesondere bei einer Kategorie wie […]

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St Andrews Classic 2026 – Golfwoche mit garantierter Tee-Time am Old Courseam März 5, 2026 um 2:34 p.m.

Schnell entscheiden, ein Leben lang erinnern: 5 Übernachtungen im weltberühmten AA 5* Old Course Hotel sowie 4 Runden Championship-Golf mit garantierten Startzeiten auf dem Dumbarnie, dem Jubilee Course, dem Castle Course und dem Old Course in St. Andrews. Mit der St Andrews Classic 2026 bietet Simply Golf Reisen ein Erlebnis, das für viele Golfer ein […]

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Amundi German Masters 2026 – Heimspiel für deutsche Top-Stars Briem und Försterlingam März 5, 2026 um 8:20 a.m.

Die Vorfreude steigt: Im Mai wartet auf die deutschen Spitzengolferinnen Alexandra Försterling und Helen Briem ein „absolutes Highlight“, wie es Försterling bei der Digitalen Pressekonferenz formulierte: das Heimspiel beim Amundi German Masters powered by VcG. In die fünfte Ausgabe vom 14. bis 17. Mai 2026 gehen beide als Mitfavoritinnen. „Ich freue mich natürlich sehr auf […]

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